Immer mehr Freizeitsportler setzen auf so genannte „wearables“.  Tragbare Geräte mit denen die persönliche sportliche Leistung protokolliert und später zu Hause ausgewertet werden kann. Viele Firmen setzen auf diesen Trend und bieten clevere Cloud-Services an. Wie zum Beispiel die Firma Strava.

Von den vielen tausenden weltweiten Sportlern die ihre Daten in die Cloud übermitteln, wurde die folgende so genannte „heat map“ erstellt. Das ist eine globale Karte in die Strecken aller Läufer und Radfahrer eingetragen sind. Nicht nur kann man daraus vielleicht interessante neue Routen für sich selber finden. Der (indirekte) Nutzen für viele Firmen liegt in den Details, die solche Auswertungen liefern, etwa

  • In welchem Land, welcher Region, welcher Stadt wird wann, wieviel und wie intensiv gelaufen
  • Wo fahren viele Männer oder Frauen mit ihrem Rad welche Strecken
  • Wie ändert sich das Laufverhalten (morgens, abends, Dauer…) über das Jahr

Verknüpft man diese Informationen mit den Benutzerprofilen beim Dienstanbieter (Alter, Wohnort, Freunde …) und Daten aus z.B. Adressdatenbanken aus denen auch die wirtschaftliche Situation der Einwohner oder das Mietpreisniveau enthalten ist, dann ergibt das ein enormes Potenzial für Marketing und Entwicklung.

So wird der Hersteller von „wearables“ zum wertvollen Datenlieferanten für Hersteller ganz anderer Produkte und Services.

 

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