Mit diesem Beitrag möchte ich eine Serie beginnen in der ich den einen oder anderen Blick in die Zukunft wage. Das mag klingen wie ein Blick in die Kristallkugel, ist es aber eigentlich nicht.Man muss nur seine Augen und Ohren offen halten. Dann sieht und hört man woran die OEMs und Zulieferer arbeiten. Speziell alles rund ums Auto befindet sich derzeit in einem gewaltigen Umbruch. Bleiben wir im Moment aber bei der Navigation. Wir kennen alle die klassiche Version eines Navi, sei es fest eingebaut in das Armaturenbrett, per Saugknopf an der Windschutzscheibe nachgerüstet oder im Smartphone. Viele Menschen fahren ohne Navi gar nicht mehr fort. Die Geräte funktionieren gut, sind preisgünstig und zuverlässig.

Was kann man da also noch erwarten?

Die Antwort ist eigentlich immer die selbe, egal um welche Innovationen es geht: Besser, schneller, genauer, umfassender. Mit einem Wort: perfekter.

Aktuelle Navigationssysteme haben einen kleinen Bildschirm für Bedienung und Anzeige, das ist alles. Sie sind meist mit keinen anderen Informationsquellen vernetzt. Und das sind genau die drei Punkte, an denen schon fleissig gearbeitet wird. In Zukunft werden ganz neue Konzepte für Bedienung, Anzeige und Vernetzung stattfinden.

Bedienung

Warum muss man imemr die genaue Adresse in sein Navi eintippen? Man könnten das im einfachsten Fall auch sprechen, oder? Nun, solche Navis gibt es schon, das ist zwar etwas Neu, aber nicht ganz. Noch besser wäre es zum Beispiel, wenn ich in mein Auto einsteige, und das System kennt meinen Terminkalender. Es weiß, dass ich jetzt zu einem Kundentermin fahren muss, also holt das Navi die Adresse von den Kontaktdaten, die mit dem Termineintrag verbunden sind. Also keine Adresseingabe, sondern nur noch bestätigen und losfahren.

Anzeige

Schon heute gibt es eingie Hersteller, die auf so genannte head up displays setzen. Dahinter verbirgt sich eine Technologie zum projezieren von Symbolen und Grafiken auf die Frontscheibe. Aktuell sind das meist statische Anzeigen, wie Geschwindigkeit oder grobe Fahrtrichtungshinweise.

Der Nutzen eines solchen einfachen Systems ist eher bescheiden. Die nicht ferne Zukunft wird hier aber deutlich bessere Displays hervor bringen. Die Stischworte sind Interaktiv und agumented reality. Es werden also nicht einfach nur Pfeile an immer der selben Position im Fenster eingeblendet, sondern erweiterte Information dynamisch platziert. Wenn man zum Beispiel demnächst nach rechts abbiegen muss, dann erscheind an der Stelle, wo aus Sicht des Fahrers diese Straße abzweigt, ein Hinweis. Oder es wird die Fahrpur auf die ich wechseln soll, farbig markiert. Das sind nur zwei Beispiele, die Möglichkeiten von augmented reality sind noch weit vielfältiger.

Vernetzung

Schon die vorigen Beispiele haben gezeigt, dass das nur mit Vernetzung machbar ist, sowohl was die verschiedenen Systeme im Fahrzeug betrifft, als auch das Fahrzeug zu anderen Systemen. Ein ganz einfaches Beispiel, was die Navigation betrifft, sind die ditigalen Landkarten. Derzeit muss man diese Kartendaten immer wieder einmal aktualisieren. Sei es mit einer DVD, oder zu Hause am PC. In Zukunft wird das dynamisch und automatisch funktionieren. Das Navi prüft bei einer neuen Wegstrecke einfach, ob es dafür neues Kartenmaterial gibt. Wenn ja, werden diese Daten geladen und die Navigationsberechnung aktualisiert.

Sowohl die Karten als auch die Positionsbestimmung werden immer genauer. Das ermöglicht völlig neue Funktionen, wie eine Warnung an den Fahrer, wenn man sich zu schnell einer unübersichtlichen Kurve oder Bergkuppe nähert. Solche und viele andere Features sind nur dadurch möglich, weil verschiedene Informationsquellen miteinander vernetzt werden.

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