In einem meiner letzen Beiträge habe ich Windows 10 IoT kurz vorgestellt. Diesmal geht es um ein konkretes Projekt mit dem Raspberry Pi 3.

Die Vielseitigkeit der Kombination aus preisgünstiger Hardware, modernem Betriebssystem und kostenloser Entwicklungsumgebung wurde bei diesem Projekt eindrucksvoll bewiesen. Mit einer sehr geringen Anlaufzeit wurde innerhalb von nicht mehr als 3 Wochen ein Projekt von der Grobspezifikation bis zum voll funktionsfähigen System enwickelt.

Der Screenshot zeigt schon einige der Grundfunktionen, die in diesem „Smart Home Controller“ zu finden sind. Beginnen wir beim Button links oben:

  • Eine Alarmanlage mit einem IR-Bewegungsmelder, der beim Auslösen die Aufzeichnung von Bildsequenzen mit einer Webcam startet und diese auf einem ausgelagerten Cloudserver ablegt
  • Aktuelle Wetterdaten und eine Vorschau für die nächsten 3 Tage
  • Die aktuelle Wettersituation in Form von Radarbild, Bewölkung und Blitzortung
  • Ein Helligkeitssensor, der die Lichtsituation über den ganzen Tag mitprotokolliert
  • Für die Zeit wo nichts anderes zu tun ist wurde auch eine Diashow mit aufgenommen
  • Eine Liste von internationalen Internet Radiokanälen
  • Statusinformationen über das Smart Home System selbst
  • Ein einfacher kompakter Internetbrowser um schnell etwas nachschlagen zu können
  • Die Integration einer Schnittstelle zu einem Smart Meter mit dem der Stromverbrauch permanent protokolliert wird – der Stromverbrauch und die täglichen Kosten können auch aus der Historie abgerufen und angezeigt werden
  • Schließlich noch eine Uhr – mit einem etwas außergwöhnlichen, nicht alltäglichen Styling

Alles in allem ist dieses Projekt ein sehr gutes Beispiel, wie man mit überschaubaren Aufwand sehr innovative und individuelle Lösungen herstellen kann. Dabei stehen eine große Menge an frei verfügbaren Tools zur Verfügung.

Externen Kosten für das gesamte Projekt gab es nur für die Hardware: insgesamt etwa € 150. Das Teuerste Teil war dabei der IR-Lesekopf für den Smart Meter zum Auslesen des Stromverbrauches. Alle Datendienste (Wetter usw) stehen gratis zur Verfügung, teilweise so lange, wie kan noch keine kommerziellen Interessen verfolgt.

Eine tolle Sache, die anschaulich zeigt, dass auch im professionellen Umfeld schnelle und funktionierende Lösungen machbar sind!

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