Die Top-Trends im IT-Bereich von 2016 bis 2018 drehen sich um Vernetzung, Kundenorientierung und die wachsende Rolle der IT in der Markenbildung. Eine Prognose des US-Marktforschers  Forrester zählt die wichtigsten 10 Punkte auf.

Forrester hat seine Prognose auch visualisiert, und zwar mit Hilfe einer Wachstumskurve. Forrester reduziert hier allerdings die Zyklen auf drei wesentliche Abschnitte . In der folgenden Grafik sehen Sie, wo Forrester die Top-Trends in ihrem Lebenszyklus sieht.

Quelle: Forrester

Es würde den Umfang sprengen, hier auf jeden dieser 10 Trends einzugehen. Schauen wir uns aber einmal die ersten Drei in der Rangliste an:

  • Connectivity: Forrester sieht das „Internet of Things“ als den wesentlichen Treiber für globale Konnektivität. Aus den Kinderschuhen erwachsen wird dieses Thema die Industrie, aber auch die Gesellschaft in den nächsten Jahren prägen. Während sich viele Unternehmen mit „Industrie 4.0“ – also die vernetzte Optimierung der Produktion – beschäftigen, steht in Zukunft die Vernetzung aus Sicht der Kunden und Anwender im Vordergrund. Also nicht intern sparen, sondern extern mehr verdienen ist die Devise.
  • Datenanalyse: Wieviele Unternehmen wissen eigentlich gar nicht auf welchem Schatz sie in Form von System-, Maschinen- und Kundendaten sitzen. Es gibt viele Gründe warum dieses Potenzial nicht gehoben wird – sachliche technische wie auch emotionale. Es muss aber nicht jeder Industriekonzern eine eigene Cloud-Lösung programmieren. Drittanbieter sind gefragt und schon im Kommen, die gute Lösungen anbieten. Dabei haben Systemlieferanten eine gute Chance, nicht nur Hardwarekomponenten (z.B. Steuerungen) zu liefern, sondern auch eine IT-Lösung mit den Daten aus dieser Steuerung arbeitet.
  • APIs: Wieder eines meiner Lieblingssprichworte: „Schuster bleib bei deinen Leisten“. Hier bedeutet das, dass aus Sicht der Kunden integrierte Gesamtlösungen gewünscht werden. Man will sich nicht (mehr) stets in verschiedene Systeme einloggen müssen, um seine Arbeit zu machen. Die Systeme sollen zwar weiterhin ihre spezifische Aufgaben erledigen, aber sie müssen zusammen wachsen. Nicht ein einzelnes (technisches) System steht im Vordergrund eines Geschäftsmodells, sondern der Kunde.

Die weiteren Trends noch in Kürze: Customer Experience, Security, Hypervernetzte Kunden, Alte und neue Technologien nebeneinander, Modernisierung der Infrastruktur, Markenbildung durch und mit Software, Bring your own device.

Übrigens ist das obige Diagramm ein ganz typisches und anschauliches Beispiel für den Lebenszyklus von Produkten, eine S-Kurve, wie sie in einem anderen Artikel beschrieben wird.

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  • 24. August 2016 at 10:57
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